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Neubeginn im 19. Jahrhundert

Bis ins 19. Jahrhundert war Aalen rein evangelisch, während das (ellwangische) Umland katholisch geblieben war. Im Jahr 1803 soll es drei Katholiken in Aalen gegeben haben.



Durch Zuzug aus dem Umland wegen der steigenden Industrialisierung und der Entstehung eines Eisenbahnknotenpunkts stieg dann im 19. Jahrhundert die Katholikenzahl auf 738 (1867), 1111 (1874), 1671 (1885), 2397 (1865), und schließlich im Jahr 1900 auf 3112 an. Diese wurden anfangs von Unterkochen aus betreut und besuchten auch dort den Gottesdienst.

alte Marienkirche, Aalen

 

 

Dekan Kollmann von Unterkochen machte es sich zum Anliegen, den Bau einer Kirche in Aalen voranzutreiben. So konnte schließlich am 1. Oktober 1868 wieder eine katholische Kirche in Aalen durch Bischof von Lipp konsekriert werden.

 


Innenansicht, alte Marienkirche

Der Neugotische Kirchenbau wurde „unter dem Titel des allerheiligsten Erlösers (SS. Salvatoris) geweiht und unter den Schutz der unbefleckt empfangenen Jungfrau und Mutter Gottes Maria und des hl. Apostels Petrus gestellt".

Priester aus Unterkochen feierten von nun ab täglich in der neuen Kirche die Heilige Messe. Bald schon wohnte der zuständige Unterkochener Geistliche als Expositurvikar in Aalen. Die Stadtpfarrei Aalen wurde im Dezember 1872 errichtet und bald darauf, 27. März 1873, wurde Andreas Freytag als erster Pfarrer investiert. Diözesanbischof war zu dieser Zeit der aus Unterkochen stammende Dr. Carl Joseph von Hefele. In den achtziger Jahren konnte eine Schwesternstation sowie eine katholische Schule errichtet werden.

Um 1905 betrug die Zahl der Katholiken in Aalen um die 4000. Die Marienkirche war längst zu klein geworden. Stadtpfarrer Hetzler, dem inzwischen zwei Vikare zur Seite standen, sah im Bau einer neuen und großen Kirche eine seiner wichtigsten Aufgaben. 1906 konnte auf dem Bohl ein Bauplatz erworben werden und 1913 konsekrierte Bischof Keppler die neue Kirche auf dem Bohl.

Architekt Schlösser entwarf und schuf einen gelungenen „modernen" Bau, nicht mehr wie bis dahin über ein halbes Jahrhundert hinweg üblich, im neoromanischen oder neogotischen Stil, sondern in Anlehnung an Elemente von Renaissance bis Klassizismus. Auf Wunsch des Bischofs sollte die neue Kirche dem Erlöser (Salvator) geweiht werden, die bisherige Pfarrkirche sollte von nun an Marienkirche heißen.

Gleichzeitig mit der Kirche entstand das Schwesternhaus mit dem ersten katholischen Kindergarten in Aalen. 1927 folgte dann das Pfarrhaus bei der Salvatorkirche. In der Folgezeit wuchs die Zahl der katholischen Einwohner Aalens kontinuierlich weiter: 5700 (1920), 6600 (1938), 8850 (1945). 1922 wurde das Expositurvikariat St. Maria errichtet.

Jetzt wirkten neben Stadtpfarrer und zwei Vikaren ein vierter Priester als Expositurvikar bei der Marienkirche. 1927 wurde das neu gebaute Pfarrhaus bei der Salvatorkirche bezogen.

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Letzte Änderung:
12.01.2007 :: 13:39 Uhr
durch: admin
(Helmut Erhardt)