Im Bild: Das Hauptwerk der Salvator-Orgel mit den markanten "Spanischen Trompeten"
Am Palmsonntag 1975 wurde die Albiez-Orgel in der Salvatorkirche eingeweiht: Sich in damaliger Zeit für den Bau einer Pfeifenorgel dieser Größe zu entscheiden, war ein Wagnis in jeder Hinsicht. Dass dieses Wagnis besonders gut geglückt ist, bestätigen Fachleute wie Laien. Für eine Gottesdienstgemeinde ist die Orgel ein entscheidender Faktor. Sie soll zu Gebet und Meditation, zu Lob und Preis Gottes anleiten: Ob sie nun ganz einfach die Gesänge begleitet, ob sie meditativ improvisierend gespielt wird oder ob sie die Werke großer Meister darbietet - alles "dem Lieben Gott zur Ehre" (Joh. Seb. Bach)
Das Instrument mit seinen 3.333 Pfeifen in 43 Registern auf 3 Manualen, wurde von der Firma Albiez in Lindau nach den neuesten Gesichtspunkten des Orgelbaus erstellt. Es ist mit Schleifladen ausgestattet, hat eine mechanische Spieltraktur und ebenfalls mechanische Koppeln. Die Registereinschaltung wird über kleine Elektromotoren betrieben. Der Spieltisch steht frei vor der Orgel, damit der Organist visuell und akustisch mit dem gesamten Instrument verbunden ist.
1998 erfolgte eine grundlegende Ausreinigung der Orgel mit teilweiser Neuintonation (Zeilhuber).

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