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Predigt am 2. Januar 2011

 

Einführung und Predigt am 2.Sonntag nach Weihnachten
Als tiefstes Schweigen das All umfing und die Nacht bis zur Mitte gelangt war, da stieg dein allmächtiges Wort, o Herr, vom Himmel herab, vom königlichen Thron."

Mit diesem wunderbaren Satz aus dem Buch der Weisheit wird der heutige 2. Sonntag nach Weihnachten eröffnet. Im Evangelium hören wir heute noch einmal den Prolog des Johannesevangeliums: Im Anfang war das Wort...

Was dieses göttliche Wort für die Menschen bedeuten kann, sagt uns Paulus im Epheserbrief.

Das Wort kommt aus dem Schweigen, in der Dunkelheit der Nacht und erleuchtet jeden Menschen.

Lesung: Eph1,3-6.15-18        Evangelium: Joh 1,1-18

2.Januar 2011

Predigt

Liebe Gemeinde,

ich habe mich gefreut, als ich gesehen habe, dass diese Lesung aus dem Epheserbrief heute „dran" ist. Denn: der Epheserbrief hat uns - eine Gruppe von 8 Personen, die während des Advents zusammen „Exerzitien im Alltag" gemacht haben, begeleitet und insbesondere auch dieser Abschnitt. Ein Text, über welchen man lange nachdenken und meditieren kann.

Im Johannesevangelium ist vom „Anfang" die Rede: „Im Anfang war das Wort... Durch das Wort ist alles geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist."

Um den Anfang unseres eigenen Lebens geht es auch im Epheserbrief. Wir sind keine nutzlosen zufälligen Staubkörnchen auf diesem Planeten Erde, sondern Gott hat uns schon „vor der Erschaffung der Welt erwählt". Durch die Gemeinschaft mit Jesus Christus, seinem Sohn, sind wir mit allem Segen seines Geistes gesegnet. Er hat uns, Jede und jeden von uns, bei seinem Namen gerufen - wie unser neues Jahresmotto heißt. Darin ist unsere Einmaligkeit als Mensch begründet. Jede und jeder ist ein Original. Wir sind nicht auswechselbar, weil wir nicht nur funktionieren. Gott hat uns im Voraus dazu bestimmt seine Söhne und Töchter zu werden durch Jesus Christus. In Jesus Christus, seinem Sohn, hat Gott uns die Gnade geschenkt, den Weg zu ihm zu finden. Er hat seinen Sohn Mensch werden lassen, damit wir ihn leichter erkennen können, damit die Liebe Gottes für uns sicht bar, erlebbar und spürbar wird.

Einmalige, geliebte Geschöpfe Gottes sind wir - das ist unser christliches Menschenbild.

Dies dürfen und sollen wir ganz tief in uns aufnehmen. Diese Wirklichkeit, dieses Verständnis vom Menschen, von mir selbst - trotz alles Schwächen und Grenzen, die ich habe und an denen ich leide, das kann mir Kraft, schenken, Mut, Freude und Hoffnung. Diese Liebe Gottes kann mein Herz erwärmen.

Im zweiten Teil der Lesung betet der Apostel für die Gläubigen. Er dankt Gott für sie und er bittet für sie. Er bittet um den Geist der Weisheit und den Geist der Gotteserkenntnis:

„Er (Gott) erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt" - dieser Vers hat viele von uns besonders angesprochen. Vielleicht spricht er eine tiefe Sehnsucht aus, die in uns lebt.

Mit erleuchteten Augen sehen wir mehr, hoffen wir weiter, glauben wir tiefer als nur an das Sichtbare und Machbare. Dieses Licht, das unsere Augen erleuchten kann, kann nur von Gott kommen. So schreibt Johannes: „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt."

In vielen Liedern und Gebetsrufen rufen wir das Licht Gottes an, damit es uns erfülle in unserem Innern, unseren inneren Raum erleuchte:

  • Jesus, du Licht vom Licht
  • Erleuchte die Finsternis meines Herzens
  • Jesu mein, komm herein, leucht in meines Herzens Schrein
  • Du erleuchtest alles gar, was jetzt ist und kommt und war
  • Jesus, sei hier zugegen Licht unseres Lebens

Vielleicht hat Sie eines dieser Worte besonders angesprochen. Dann sagen Sie es sich immer wieder vor - bis es tief in Sie einsinkt. Das ist die Praxis der Mystiker.

Im Schweigen und im Dunkel der Nacht steigt das allmächtige Wort vom Himmel herab - das geschah nicht nur damals in Betlehem, das will sich auch heute ereignen in unseren Herzen, damit wir mehr und mehr von der ganzen Fülle Gottes erfüllt werden.

Tauchen wir jetzt ein paar Minuten ein in das Schweigen und lassen wir uns vom Licht Gottes bescheinen.

 
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