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Fasnetspredigt am 19.Februar 2012 in der Salvatorkirche Pfr. Dörflinger

Fasnets-Predigt 2012
Melodie: eines bekannten Liedes
Text: Martin Dörflinger, Fasnet 2012, Aalen

 

Mein Verhältnis hier zur Ostalb war nicht immer ungetrübt,

was allein nur daran liegt, dass, was man nicht kennt, man auch nicht liebt;

heute gehe ich weltmännisch hier in Aalen ein und aus,

denn ich fühl mich in Salvator so gut schon wie zu haus.

Seit dem Tag als mich der Personalchef rief per Telefon

mich für Aalen zu beglückwünschen, Mission: Pastoration:

Im nebelfreien Aalen lacht die Sonne ungetrübt

drum haben hier die Römer schon im Frieden sich geübt.

Wo man leben kann mit Leidenschaft und manchmal auch sich liebt,

wo das Leben halt noch lebenswert, weil es die Kirche gibt.

 

2)

Denn in jedem Menschen steckt ein Narr, gewollt oder auch nicht,

und keiner ist so abgeklärt, wie sein Gesicht verspricht.

Dieser Lebensüberschuss sollte nicht ungelebt dastehn,

die Seele möchte Ausgang haben und spazierengehn.

Und wenn es grad in diesem Fall nicht sein soll nach der Norm

die Seele sucht zur Fasnetszeit ihre Ausgehuniform

Im nebelfreien Aalen ...

 

3)

Ein ganz farbenfrohes Leben hier fand meine Seele vor

Nahrung für das Herze, und Nahrung für das Ohr.

Denn mit riesengroßem Einsatz im Salvator-Kirchenchor

bereitet man die Uraufführung einer neuen Messe vor.

 Das Gerücht, die Kirchenmusik   sei mein liebstes Kind

 muss ich doch sehr verneinen, ich sie am allerliebsten find.

Im nebelfreien Aalen ...

 

4)

Seits die Seelsorgseinheit gibt scheint manches gleicher noch zu sein,

es ist nicht immer einfach, wir finden schwerlich überein.

Es bedeutet auch viel springen, sich zum Narren machen obendrein;

dreiundsiebzig Gremien und Sitzungen sind fein.

Wie stellt man sich die Pastoral mit so viel Struktur vor?

 Ich glaub, da gibt´s nur einen Weg: ein gutes Stück Humor.

gesprochen:

Herrschaft nai, etz kommt di nächschde neie Initiative und sagt, laut Satzung muss de Pfarrer do mitmacha, ja hot ma den eigentlich amol gfrogt, ob er will oder Zeit hot?

Gebäude-Management: wenn mr uns no au soviel um unsere marode Chrischda kümmra dätet wia um dia alte Häuser; genau des hot dr Herrgott doch gar itt wella, dass mr unser Zeit und Energie mit Verwaltung und Geld verdunt anstatt dass mr uns um Menscha - Seela kümmra dätet!!

Im nebelfreien Aalen ...    


5)

St. Maria und Salvator tun als wärn sie sich sehr fern:

sind wie zwei Königskinder, die hatten sich so gern.

sie konnten zusammen nicht kommen, der Kocher war viel zu tief -

es scheint, als ob der Limes grad hier zwischendrin verlief!

Doch lässt es aus der Bibel ganz eindeutig sich erschließen

dass Sankt Maria gerne ruht dem Heilanden zu Füßen.     

Im nebelfreien Aalen ...

 

6)

Kann es sein, dass dieser Lahme aus dem Evangelium                  (Mk 2,1-12 von heute)

nicht auch unsre Kirche ist? Die Überlegung ist nicht dumm.

Denn das Seelsorgsteam schleppt schwer und steigt dem Herrgott bald aufs Dach,

der Kirche letzte Rettung ist, dass der Herr gesund sie mach.

Er heißt sie endlich aufzustehn und schickt sie zugleich heim

und Gott sei Dank kann er sie auch von Schuldenlast befrein.

Im nebelfreien Aalen ...

 

7)

„Wagt den Aufbruch“ sagt der Herrgott, es muss etwas geschehn,

lasst euch nicht länger tragen, auf eignen Füßen sollt ihr gehn.

Drum steht auf aus eurer Bahre und wagt nun den Versuch,

nur so bleibt euer Wagnis nicht ein neues rotes Tuch.                     (rotes Katholikentagsbanner!)

Wagt den Aufbruch meint vielleicht auch, wie´s ein Jäger wohl versteht,

 dass er die Innereien isst, an Herz und Nieren geht.

Im nebelfreien Aalen ...    

 

 

8)

Gottes Ehre sind die Menschen, die er schuf und leben hieß

was er mich in Ihnen allen von Tag zu Tag erkennen ließ.

Bei den Kleinsten angefangen, bei der Taufe auf den Herrn,

Kinder, Eltern, Großeltern, keinem ist er fern.

Wie habt ihrs mit dem Beten,   im eignen Interess´?

 das wär die erste Übung           im Dialog-Prozess!

Im nebelfreien Aalen ...    

 

9)

Reich sind unsere Gemeinden zwar durch Größe und auch Geld,

reich sind wir jedoch: weil wir uns haben, das ist es, was zählt.

Jedes helle Kinderlachen, jeder Gruß von Haus zu Haus,

jedes Lied aus frohem Herzen macht das gute Leben aus.

Ob im Musikantenstadl oder bei „Hereinspaziert“,

 der Seele-gut-tut-Faktor           ist hier garantiert.

Im nebelfreien Aalen ...    

 

10)

Außerdem seh ich viel Zukunft für die Kirche der Ostalb,

solange wir mit ganzem Herzen Christ sind und nicht halb.

Denn wo viele das Gemeinwohl schätzen und sich engagiern,

da geht was nach und gibts ein Stück, das kann uns inspiriern.

Ich denk deshalb: in unsrer Stadt hat Kirche ihren Platz

drum bitt ich Euch, denkt immer dran und hütet diesen Schatz.

Im nebelfreien Aalen ...                

 

11)

Unser Glaube ist ein großer Schatz den es zu hüten gilt,

in zerbrechlichen Gefäßen, braucht er ein starkes Schild.

Jeder Sonntag ist ein Festtag, da muss ich einfach hin,

und ganz gewiss nicht nur weil ich von hier der Pfarrer bin.

Bei hundertachtundsechzig Stunden, die die Woche hat

ist eine Stunde für den Herrn doch durchaus aprobat.

Im nebelfreien Aalen ...    

 

 

12)

Und weil dieses Lied ´ne Predigt ist, wundern Sie sich nun,

was haben diese Verse nur im Gottesdienst zu tun?

Doch wenn Sie mir alle zugehört, dann haben Sie´s kapiert,

die Gemeinde ist der Ort, wo das Evangelium passiert.

Deshalb komm ich nun zum Ende und empfehl Sie unserm Herrn,

und hoffe, dass Sie glauben können, frohgemut und gern.

Im nebelfreien Aalen lacht die Sonne ungetrübt

drum haben hier die Römer schon im Frieden sich geübt.

So gefällt´s mir, doch, das muss so sein, es darf auch nicht erlahmen,

bleibt der Kirche immer treu heut und zu allen Zeiten -   A: AMEN

 


Dr Herr sei mit eich.

 

Aus em hailiga Evangelium noch Markus.

 

 

Wo Jesus noch Kafarnaum zrickkomma isch, hot glei jeder ghert,

dass r wieder dahoim isch.

No hots ums Numgucka so an Auflauf geah, dass d´Hausdiar ganz belagret war.

Und Jesus hot de Menscha von Gott verzehlt.

 

No sind oine komma und hont an Lahme daherbrocht, den hont vier Männer traga missa.

Und weil se vor lauter Leit itt bis zu Jesus durchkomma sind,

sind se halt aufs Dach gschdiega,

hont do, wo Jesus war, a Loch naigmacht

und hont da Lahme mitsamt saim Bett durch des Loch nablassa.

 

Wo Jesus denne ihren Glauba gseah hot, hot r zu dem Lahma gsagt:

Main Sohn, daine Sünda sind dir vergeaba.

 

Aber do sind au a paar Gschudierte dabei gweah,

dia hont sich innerlich sofort degega gschdraibt und hont denkt:

Was fallt denn dem ai? Wia kommt der drzua sowas zum saga?

Des isch jo gottesläschderlich. Wer außer Gott selber ka denn Sünda vergeaba?

 

Jesus hot nadierlich glei gmerkt, was dia denkat und hot zu ihne gsagt:

Des isch itt so wi ihr denkat. Passet mol auf:

Isch es leichter, dem Lahma zum saga: Daine Sünda sind dir vergeaba,

oder ihm zum saga: Schdand auf, nimm dai Bahre, und lauf mol a paar Meter?

 

Also: Ihr sollet aiseah, dass dr Menschasohn sehr wohl dia Vollmacht hot,

do auf dr Erde Sünda zum vergeaba,

 

Und deswega hot er zum Lahma gsagt:

I sag drs etz: Schdand auf, nimm dai Bahre und gang hoim.

 

Und der isch aufgschdanda, hot sai Tragbahre gschnabbt und isch nausganga,

so dass es alle gseah hont.

 

Do sind se alle total aus em Häusle gweah, hont da Herrgott priesa und gsagt:

Also sowas hommer doch no nia verlebbt.

 

 

Frohe Botschaft unseres Herrn Jesus Chrischdus.

 

 


Kyrie

 

 

Herr, Vater im Himmel,

so viel Sacha goischdret uns im Kopf rum, manchmol simmer so weit weg von dir.

Und oinaweag - du siehsch uns und losch uns it hänga.

V:        Herr, erbarme dich                         A: Herr, erbarme dich

 

Herr Jesus Christus,

du bisch in unser Leaba komma und hosch a zeitlang als Mensch bei uns gleabt.

Bei uns Menscha gibts so viel, an was mir leidet. Oinaweag - du hoschs erlöst.

V:        Christus, erbarme dich                  A: Christus, erbarme dich

 

Herr, Heiliger Geist,

unser Welt wird immer geischdloser. Mir Menscha wellat selber stark sai und uns nix schenka lassa. Oinaweag - du bisch s´Gschenk von Gott an d`Welt.

V:        Herr, erbarme dich                         A: Herr, erbarme dich

 

 

 

 

Fürbitten

 

 

1.         Die Welt liegt im Argen, es herrscht Zank und Streit,

            schenke uns Frieden und Einigkeit.

 

gesungen: Wir bitten dich, erhöre uns, wir danken dir, dass du uns erhörst.

 

2.         Jeder will alles, will nur konsumieren,

            hilf uns die Schöpfung zu respektieren.

 

gesungen:  Wir bitten dich, erhöre uns, wir danken dir, dass du uns erhörst.

 

3.         Jeder sucht Freude und will sie erjagen,

            aus Dir wird sie ohne den Alkohol tragen.

 

gesungen:  Wir bitten dich, erhöre uns, wir danken dir, dass du uns erhörst.

 

4.         Das Leben hat beides: ist ernst und ist heiter,

            hilf auf der Suche nach Wahrheit uns weiter.

 

gesungen:  Wir bitten dich, erhöre uns, wir danken dir, dass du uns erhörst.

 

5.         Segne die Menschen, die gesunden und kranken

            und alle, die zweifeln, die straucheln und wanken.

 

gesungen:  Wir bitten dich, erhöre uns, wir danken dir, dass du uns erhörst.

 
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