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Narrenpredigt am Sonntag 10.2.2013

Da Salvator-Song

 Text: Martin Dörflinger

Musik: ... nach einem bekannten alten Volkslied

 So wia letschs Johr stand i wieder do und sing an Song, 

 für d´ Narremess sottsch halt a weng a Predigt hong. 

Aber desmol bin i doch a bissle knapp dra gwea, 

des hot ma vielleicht au an meiner Aufregung gsea; 

wenn da d´Vorbereitung immer no a bissle schiabsch, 

und alles andre duasch, bloß itt dai Predigt iabsch, 

noisches allerhechschte Zeit, no bin i nimme miad, 

no mach i still vergniagt mai Predigtliad

 

            Des isch a schlichtes und ergreifendes Jahrhundertlied 

            über dia Hintergründe und was ma halt sonsch no sieht, 

            so a Geburtstagsliad, so kommt mr´s vor, 

            d´Salvatorkirch wird nämlich genau oihundert Johr. 

 

            Dia frohe Botschaft isch: Dr Herr mag s´Leaba. 

            Er hot´s uns itt umsonsch in Überfülle geaba. 

            Wi er Mitleid hot, so frait ´r sich wenn mir glicklich sind: 

            De Narrebabbe, d´Narremamme und ´s Narrekind.   

            letzte Zeile für alle zum Mitsingen 


Des Liadersinga gheart wohl in dr Bibel dr´ zua

Dr Moses hot´s dòmols zum erschta mol dua, 

bei sellere wundrbare Rettung am Rota Meer, 

vor em Pharao und seim ägyptische Heer. 

Damals sang der Mose mit de Israelita gern: 

Ich sing ein Lied für meinen Herrn. 

Hom mir itt oft scho gmerkt, wenn´s oifach über uns kommt, 

Dass uns a Liad befreit und unsrer Seele bekommt:                        Refr

 

Und ersch de David mit seim wunderschene Harfaspiel 

der schafft scho taused Johr vor Chrischtus sein oigene Stil. 

Hundertfufzich neue Liader bringt er unter d´Leit, 

ma hoißt se Psalme und ma singt se bis heit. 

Des sind scho dreimol taused Johr, und des isch wirklich viel, 

wenn i denk, dass i mein Jubelsong bloß dieses Johr spiel 

aber trotzdem mach is wia da David und sing mol drauf los, 

des erfüllt mein Herz und vertröschdet it blos:                                    Refr

 

Da erschte Bibelsong zom mitsinga_ischs Magnifikat 

des hot d´Maria gsunga auf ma Ausflug in d´ Stadt. 

Do isch se durch die Wüschde zur Elisabeth, 

weil dr Engel gsagt hot dasses iare ähnlich ergeht, 

sie hot sich obache gfrait und hot so jubiliert, 

weil da Herrgott des etz amol guat arrangschiert, 

wer sich so ozmäßig fraie ka, der isch Gott it fern, 

der sagt ihm Dankschee und singt oinaweag gern:                           Refr

 

 So kennsch etz grad no weiter mache mit em Engelchor, 

wo bei de Hirtefelder ausem offene Himmelstor 

ihr Gloria zur Premiere geba hont 

damit d´normale Leit di Botschaft au verschdond. 

Se hont begriffe, dass de Engel gsait hot: Gont, 

des macht nix, wenn´r d´Schof amol alloi springa lont, 

Unsre Hirte in de Kirch tät so an himmlische Rot 

vielleicht doch au ganz guat, dass was noche goht.                          Refr

 

 Des sind jetzt grad ugfähr 2000 Kirchejohr 

heit singt des Gloria für uns da Kirchechor. 

In dem hundert Jahre alta Stall von Bethlehem, 

begegna mir em Hailand wia ehedem. 

Bloß gibts heit viele Heilsversprecha, und jeder hot Recht 

und hots ganz wichtig, weil er d´Welt retta mecht. 

Do isch es schwer, dass ma im Glauba zemmafind, 

weil jeder bloß Maß nimmt an saim oigna Grind!                               Refr 

 

In da Zeitung hont se gschrieba Ende Januar  

mir Deutsche sind de gröschde Pessimista gar. 

A weltweits Forschungsnetzwerk mit ma Zufriedaheitsbarometer 

hot rauskriagt, nirgends isch dia Situation verdrehter, 

als wia bei uns, wo mr weltweit am Beschda dostond 

und trotzdem koi Zuversicht in unser Zukunft hont: 

Da Hoffnungsindex isch schlechter als in Aserbaidschan 

Na dann, armes Deutschland, sei dir unser Mitleid kundgetan: 

gespr:   a Runde Mitleid für Deutschland:  „oooh“                                Refr 

 

Etz frog i mi freilich, warum isch denn des so? 

Mir hont doch alles, und doch machts uns itt froh! 

Also kann da Wohlstand definitiv itt z´Wichtigschde sai, 

trotz Kauferei an Weihnachta, des macht uns ganz high. 

In da Shopocalypse vor em Weltuntergang 

bleibt wenig Hoffnung für an Neuanfang. 

Und die Salvator-Botschaft hoißt: Unser Herr Jesus Chrischt, 

hot mit Müh und Not no an Krippaplatz verwischt.                             Refr 

 

Hundert Johr Salvatorkirch, dia hot viel gseah, jawohl: 

oin Kirchturm, zwoi Welt-Kriag, drei Pfarrer auf´s Mol. 

Den Salvatorkirchturm siehsch von jedra Richtung her 

drum hot er no vom Kriag a paar Einschusslöcher. 

I find dia Kircha isch a Zoicha für unser Stadt 

dia mahnt uns in Ola: Ihr sind doch noit satt! 

Unser Vorplatz unterm Quellawort kommt des Johr no dra 

„Aus de Quella vom Erlöser schöpfat - des lauft guat na!“                Refr

  

Letschda Sonntag war dohinna großas Kino agsagt 

do hot wieder a Highlight des nächschde gejagt. 

Der Beamer isch a Zeitmaschien, mir sind sechtzg Johr zruck, 

und hont dia feschdlich Eiweihung vom Salvatorheim guckt. 

In da Wochaschau von ´53 hosch viele Schweschdra gseah 

und i hon gmoint, es sind vo Ellwanga Annaschweschdra gweah, 

anstatt dass i gmerkt hett, es sind die Barmherzige vo Ola 

drum leischt i hiermit Abbitte: „Schwester Piata, Schwester Rosemarie, Entschuldigung!

Wenn i a bissle nochdenkt hett, no hett i mir des kenna - selber ausmola!“    Refr 

 

Des greschde Lob für uns als Schwoba, wer kriagts raus? 

Des isch, wenn oiner sagt: Heit siehsch aber abgschafft aus! 

Mit hundert Johr kennts sai, dass du durchaus abgschafft bisch, 

und s´Wundersame isch, Salvator isch no ganz frisch. 

„Ihr werrat Wasser schöpfa und dia Fraid isch riesagroß 

vom Herr Jesus saine Quella, dia sind uferlos!“ 

Drum kommet und labet Eich, Ihr werrats verleaba, 

was Ihr suachat des ka Eich da Herrgott wohl geaba: 

            Des isch a schlichtes und ergreifendes Jahrhundertlied 

            über dia Hintergründe und was ma halt sonsch no sieht, 

            so a Geburtstagsliad, so kommt mr´s vor, 

            d´Salvatorkirch wird nämlich genau oihundert Johr. 

            Dia frohe Botschaft isch: Dr Herr mag s´Leaba. 

            Er hot´s uns itt umsonsch in Überfülle geaba.            

            Au eich Narre gilts, de Kinder, den Herren und Damen 

            drum bleibet ihm treu, in alle Ewigkeit.  -  Alle:  -- Amen --

 
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