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 Narrenpredigt am 7.2.2016

Text und Vortrag von Odilia Sproll

Fasnetpredigt 2016  - Evg. Lk 5, 1-11

 

Alleluja, Alaaf, ihr Männer und Frauen,

ihr Verrückten, Jäcken, ihr Frommen, Zweifler und Schlauen,

und natürlich auch ihr Kinder,

nota bene ebenso ihr Inder!

 

Statt zu Hause rumzuhocken

folgt ihr dem Geläut der Glocken –

denn es hat die Fasenacht

auch vor der Kirch nicht Halt gemacht.

 

Keiner soll sich jetzt dran stören

Gottes Wort gereimt zu hören -

scharf gepfeffert mit Helau

aus dem Munde einer Frau.

 

Sankt Lukas heute, unser Evangelimann,

nimmt uns mit in Jesu Kahn,

und als Zeugen werden wir gewahr

eines Zeichens wunderbar.

 

Petrus, der Fischer, voller Frust,

zum Angeln null mehr Bock hat und null Lust,

nicht minder seine Kumpel und Kollegen …

lieber wären sie im Bett gelegen …

denn nachtüber, nach Mühsal und Beschwer,

am Morgen sind die Fischernetze gähnend leer.

 

Wie solln wir’s Weib und Kindern sagen,

wie stillen Hunger wir und Magen?

Sie grämen sich und denken voller Sorgen

Wie’s weitergeht am nächsten Morgen.

 

Die Jesusjünger, müsst ihr wissen,

schlafen nicht auf weichen Kissen,

sie wohnen nicht in Roms Palästen

als Prälaten bei diversen Festen,

sie tragen Purpur nicht und nicht Talar –

nur Leinen, Sandalen und Turban im Haar,

Sie kämpfen bei Sturm und hoher See

der Alltag macht sie hart und zäh –

Burschen, vom Leben nicht verwöhnt –

so hat Jesus sie erwählt.

 

Und just in solchem Seelenstand

sagt Jesus zu Simon kurzerhand:

„Simon, fahr hinaus auf  den See!

Ich hör’ keine Klage und Weh,

kein Wenn und Aber, oder: Was soll denn das?

Simon, hör zu:  W i r  s c h a f f e n d a s ! “

Simon den Widerspruch nicht mehr wagt –

Demütig, als Sünder, zu Jesus er sagt:

„Wenn du es sagst, Meister und Herr!

Meine Schwachheit ist deiner Vollmacht Gewähr!“

 

Fast bersten die Boote, voll bis zum Rand,

so ziehen die Fischer den Fang an Land,

und Simon wird zum Bekenner laut:

Niemand vergeblich dem Herrn vertraut.

 

Die Botschaft  tut uns allen gut

und schafft täglich neuen Mut:

es können Misserfolg und Scheitern

erst recht auf Gott hin Herz und Sinn geleiten.

Das macht mich ganz und gar beglückt

und närrisch durchaus auch verzückt:

Das ist das Schöne an unserm Glauben –

er kann uns des Verstands berauben.

 

 

„Auf dein Wort hin“ – haben wir vernommen,

hat  Petrus die Hürde zum Glauben genommen.

Auf Gottes Wort hin ist die ganze Welt erschaffen;

doch die Menschen wollen selber alles machen;

in Hybris und im Größenwahn

maßen Gottgleichheit sich an;

des Schöpfers eigenes Urheberecht

machen wir fraglich, reden wir schlecht.

Designer-Babies, genmanipuliert …

so wird die Welt dannn de-naturiert.

 

Gott sagt Ja, zu dir zu mir –

das öffnet mir der wahren Freude Tür.

Keiner ist Zufall, keiner Kopie,

Gottes heil’ge Phantasie

hat ganz trefflich, genial,

uns alle geschaffen als Original.

Als sein Ebenbild bestellt

gestalten wir menschlich unsere Welt.

 

Gottvergessen, muss ich konstatieren,

kann die Welt nicht funktionieren.

Da verrohen die Gedanken,

da vergisst man Grenzen, Schranken;

da eskalieren schnell geballt

Krieg und Feindschaft und Gewalt.

Auf Facebook twittert man Hasstiraden …

digital kann jeder sich entladen

demagogisch ungeniert:

„Wer anders denkt, wird liquidiert.“

 

Erich Kästner, der große Poet,

uns auf seine Weis’ belehrt :       Gedicht: Die Entwicklung der Menschheit.

 

 

Dem Affendasein jeder Christ

hoffentlich ent-wachsen ist!

 

Heiter und fröhlich, als Christusnarren,

ziehen wir an Jesu Karren.

Als Diener der Freude für unsre Welt

sind wir getauft und erwählt.

 

Ich schließe heiter in Jesu Namen –

Halleluja, Helau, Narri, narro. Amen.

 

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Vor der Predigt - P. Mathew: „Alleluja und Helau,

                                               heut predigt närrisch hier ne Frau.“

 
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