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Die Salvatorkirche nach der Renovierung 2001


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 Unsere Salvatorkirche

 

   

Gottesdienste:

sonntags 10:30 Uhr Eucharistiefeier mit 
                                Gottesdienst für unsere Kleinen
              18:00 Uhr Vesper

montags: 18:00 Uhr Rosenkranz
               19:00 Uhr Eucharistiefeier

freitags:    8:30 Uhr Eucharistiefeier

Die aktuellen Gottesdienstzeiten entnehmen Sie bitte den Kirchlichen Mitteilungen

 Architekt Schlösser entwarf und schuf einen gelungenen „modernen" Bau, nicht mehr wie bis dahin über ein halbes Jahrhundert hinweg üblich, im neoromanischen oder neogotischen Stil, sondern in Anlehnung an Elemente von Renaissance bis Klassizismus. Auf Wunsch des Bischofs sollte die neue Kirche dem Erlöser (Salvator) geweiht werden, die bisherige Pfarrkirche sollte von nun an Marienkirche heißen.

     
 Die Inschrift über den Säulen:

HAURIETIS AQUAS IN
GAUDIO DE FONTIBUS SALVATORIS

"Ihr werdet in Freude Wasser schöpfen
aus den Quellen des Erlösers"

    

 Blick zum Altar


 

Blick zur Orgel    


 

Es ist die grosse Aussage der 1958 neu gestalteten Salvatorkiche:

Das breite Kreuz ist das Kreuz der Wiederkunft Christi; vor ihm schwebt der wiederkommende Herr als Salvator, als Erlöser, der mit einladender Geste der rechten Hand die Seinen ruft: "Kommt, ihr Gesegneten!", der auf dem Haupt die königliche Dornenkrone trägt, weil er ja durch sein Leiden in seine Herrlichkeit eingegangen ist, weil er durch sein blutiges Opfer uns, die Erlösten, erkauft hat; und seine Arme sind weit ausgebreitet, weil sein Herz für alle geöffnet ist.

Es ist eigentlich genau das ausgesagt, was wir jedesmal bekennen, wenn das Opfer Christi auf dem Altar gegenwärtig gesetzt wird: "Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit."

Es geziemte sich wahrlich, diesem Kruzifix eine besondere Weihe zu geben und es fügte sich, dass kurz nach der Montage des Kreuzes der chinesische Bischof Vitus Chang nach Aalen kam, dessen Vater einer der ersten von Steyler Missionaren getauften Chinesen war und der selbst unter der kommunistischen Revolution schwer gelitten hatte und schließlich unter Zwang seine Diözese verlassen musste. Bischof Chang predigte am 1. November 1959 in einer Bet-Singmesse um 9 Uhr in der Salvatorkirche und weihte das neue Kreuz. Wir dachten alle erschüttert an die Brüder und Schwestern in China, die unter dem Kreuz stehen.

Der Cruzifixus unserer Kirche war auf der "Kirchlichen Kunstausstellung" in Stuttgart 1959 und hat besondere Beachtung gefunden. Das edle Antlitz des Erlösers schmückte das Titelbild des Katalogs der Ausstellung. Das Katholische Sonntagsblatt, das Bistumsblatt unserer Diözese, schrieb am 18. Oktober 1959:

"Mit Recht nimmt der Cruzifixus von Prof. J. Henselmann für die Salvatorkirche in Aalen den Ehrenplatz in den Ausstellungsräumen ein. Die Gebärdesprache des ganzen Körpers, vor allem das vergeistigte Gesicht des göttlichen Erlösers mit der grossen Dornenkrone muss jedermann ergreifen. Es ist ein immerwährendes Andachts- und Gnadenbild." 

 

 

Was ist eigentlich ... ein  

A l t a r ? 

Der Altar ist die Mitte, das "Herz"-stück jeder Kirche. Sein hervorgehobener zentraler Platz verweist auf Christus, Mitte und "Herz" der Gottesdienst feiernden Gemeinde. Als "Tisch" ist der Altar der Ort, auf dem bei der Eucharistiefeier Brot und Wein in Christi  Leib und Blut verwandelt werden. Vom Altar aus lädt uns Christus als Gastgeber ein, an  seinem Mahl, in dem er sich selber zur Speise gibt, teilzunehmen. - Der Altar aus Stein  verweist auf Christus als Fels
(1 Kor 10,4) und als Eckstein (Apg 4,11 u.a.) - Die Altarleuchter bzw. -kerzen unterstreichen:

Christus, unsere Lebensmitte, ist Brot und Nahrung 
und Licht der Welt.

Was ist eigentlich ... ein  

T a b e r n a k e l ? 

Der Tabernakel ist ein kostbares, verschließbares Schränkchen auf einer Säule frei im Altarraum. Hier wird in einem Kelch und in einer Brotschale Christus, das eucharistische Brot, aufbewahrt. Auf seine Gegenwart weist das Ewige Licht hin. In der heiligen 
Messe vor der Kommunion werden die verwandelten Hostien zur Austeilung an die Gläubigen aus dem Tabernakel geholt.

 

Tabernakel     

      

 

Das Ewige Licht

Was ist eigentlich ... das

E w i g e   L i c h t ? 

Das Ewige Licht, eine rote Öllampe auf der Stele neben dem Tabernakel, weist auf die Gegenwart des Allerheiligsten, auf Christus im eucharistischen Brot, im Tabernakel hin. Mit einer Kniebeuge bekunden wir unsere Verehrung und Anbetung für Christus, der sich uns in der unscheinbaren Gestalt einer Hostie als Brot des Lebens zur Speise schenkt. - Das Ewige Licht gilt oft als Erkennungsmerkmal einer katholischen 
Kirche. Vom Gründonnerstagabend bis zur Osternacht am Karsamstag erlischt das Ewige Licht. Der Tabernakel ist leer. Wir erinnern uns an den Tod Christi am
Karfreitag.

Was ist eigentlich ... ein  

A m b o ? 

Der Ambo ist ein erhöhtes Lesepult im Altarraum. Von hier aus werden im Wortgottesdienst der heiligen Messe die Lesung(en), das Evangelium, die Predigt und die Fürbitten vorgetragen. In Verbindung zu Tabernakel und Altar, die Christi Gegenwart im BROT unterstreichen, weist der Ambo auf die Gegenwart Gottes im WORT hin.

Der Ambo

Das Taufbecken

Was ist eigentlich ... ein
 
T a u f b e c k e n ? 

Das Taufbecken aus Metall am Taufstein im Altarraum fängt das Taufwasser auf, mit dem ein Täufling während der Spendung des Taufsakraments begossen wird. Das Taufbecken erinnert die Gläubigen an die Taufe und deren Bedeutung: an die Zugehörigkeit zu Christus und seiner Kirche, an ihre Sendung und Berufung zum Zeugnis für Christus in seiner Nachfolge und an ihre Teilhabe an der Vollendung durch Christus.

Was ist eigentlich ... eine  

O s t e r k e r z e ? 

Die Osterkerze im Altarraum auf einem besonderen Leuchter wird am Karsamstag in der 
Osternacht geweiht und am Osterfeuer entzündet. Dann wird sie in feierlicher Prozession unter dem dreimaligen Ruf "Lumen Christi" - "Licht Christi" in die dunkle Kirche getragen und ihr Licht an die Gläubigen verteilt. Dieses starke Symbol drückt aus: Christus hat durch seine Auferstehung in der Osternacht/am Ostermorgen den Tod endgültig überwunden und besiegt. Sein Licht kündet: Jesus lebt. Alleluja. Neben besonderen Dekorationsmustern zieren die Osterkerze oft ein Kreuz, fünf Nägel für die fünf Wundmale, Alpha und Omega und die jeweilige Jahreszahl - Sinnbild, dass wir durch Christi Kreuz und Wunden geheilt sind, dass Christus der Herr der Zeit ist - gestern, heute, für immer.  Die Osterkerze brennt an den Sonntagen von Ostern bis Pfingsten und bei Gottesdiensten für Verstorbene.

Die Osterkerze

 

 

 

 

 

 

Texte: Odilia Sproll
            Verfasst von: sysadmin
Letzte Änderung:
29.04.2008 :: 09:26 Uhr
durch: admin
(Helmut Erhardt)