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Narrenpredigt am 14.2.2010 

Faschingssonntag 2010 - 14. Februar 2010 - 6. So. i. Jk. 

Einführung in Gottesdienst: Frau Sproll

   Narri, Narro, Helau und Grüß Gott, ihr Christenleut'!

   Von Herzen grüßen wir euch heut'

   zum Sonntag, zu den Karnevalien

   und blumig auch zu Valentin.

   Gott hat uns geladen in sein Haus,

   hier kehren wir ein, hier kehren wir aus,

   hier lassen wir uns mit Freude beschenken

   und hörend unsre Herzen lenken.

   Sankt Valentin, der Blumenkavalier,

   hilft poetisch auf die Sprünge mir:

   Rosen, Tulpen, Nelken,

   alle Blumen welken,

   nur die eine welket nicht:

   G o t t  -  heißt sie -  v e r g i s s t   d i c h  n i c h t !

   W i r  aber, wir haben oft mit Liebe gekniffen,

   Gott sei's getrommelt und gepfiffen!  -  (Alle wiederholen!)

   Drum rufen wir laut, wir Sünder, wir armen,

   gnädig den Herrn um sein Erbarmen.

Faschingspredigt - Frau Sproll

     Liebe narrentolle Faschingsgotteskinder!

     Blumenbehütet, jetzt an diesem Ort,

     ergreif' ich - mit Verlaub - das Wort.

     Vielleicht  - auch wenn ich weiblich bin -

     Vernehmt ihr geistlich Gottes Sinn!

     Und wenn meine Rede nicht immer geschliffen:

     Gott sei sie getrommelt und gepfiffen! - Wdh.: alle

     Aus Sankt Lukas haben wir eben vernommen:

     Vom Berg herab ist Jesus gekommen,

     und haufenweis der Jünger Schar

     auf den Fersen ihm gefolget war.

     Sie lauschen gespannt seiner Rede geschliffen:

     Gott sei's getrommelt und gepfiffen! - Wdh.: alle

     Und was damals gültig war, gilt auch heute: sonnenklar!

     Selig, ja selig seid ihr, ihr Armen,

     selig, die hungern nach Gottes Erbarmen;

     selig, wenn ihr traurig beweint,

     dass Gotte Reich so fern erscheint;

     selig, wenn man verspottet und verlacht

     und zu Außenseitern macht,

     weil nichts um alles in der Welt

     mehr für euch als Gottes Wille zählt.

 

     Jesus will uns nicht verdrießen,

     Lust und Lebensfreude gar vermiesen.

     Doch der rosarote Brillenblick,

     sei's in Kirche, sei's in Politik -

     das ist schlicht nur blanker Schrott,

     für Christenmenschen der Bankrott.

     Als Christen sind wir oft die letzten -

     Doch wer zuletzt lacht, lacht am besten.

     Solches Reden, so geschliffen,

     Gott sei getrommelt und gepfiffen! - Wdh.: alle

     Weh euch, kündet Jesus weiter,

  • - und das klingt nun gar nicht heiter -

     weh euch, sagt er, schwarz auf weiß,

     wenn ihr nach der Welt Geheiß

     euren Kompass austariert

     und - mir nichts, dir nichts - ungeniert,

  • - zum Beispiel -

     mit weißer Weste, nach Schmarotzerart,

     geldgierig, lüstig - nach außen höflich und smart -

     skrupellos die Kleinen schröpft,

     wo die längst am Boden sind - erschöpft!

    Jesu Rede, so geschliffen,,

    u n s  se i  getrommelt und gepfiffen! - Wdh.: alle

    Doch! Liebe narrentolle Faschingsgotteskinder!

    Wir alle sind fromm, wir alle sind Sünder!

    Hüten wir uns - bei Gott! - mitnichten,

    unbarmherzig die andern zu richten!

    Jesu Rede, Jesu Rede allein,

    spricht ein klares Ja  oder Nein.

    W i r  aber, wir Narren hienieden,

    sind heute  s o  und morgen  a n d e r s  entschieden.

    Heute  E n g e l - blicken morgen wir dumm

    in den Spiegel hinein, weinen mitunter - und lachen uns krumm.

    So bunt wie das Leben, so bunt wie mein Hut,

    freu'n wir uns alle, dass Gott ist so gut!

    Dieses Schlusswort, klar geschliffen,

    Gott sei getrommelt und gepfiffen! - Wdh.: alle

 

    Ehren wir lauthals Gottes Namen -

    Heiter und fröhlich - Narri, Narro, Amen! - Wdh.: alle

Entlassung -Sproll:

            Geht nun nach Haus,

            die Kirch ist aus.

            Gott hat uns wieder reich beschenkt,

            bei Tag und Nacht er unsre Schritte lenkt.

            Wir danken laut und ungekniffen,

            Gott sei's getrommelt und gepfiffen! - Wdh.: alle

            Grüßet auch den Narrensamen!           

            Und damit Schluss - und damit Amen.

 

 

 

 
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